Volksbank eG – Mittelstandsfinanzierer mit nachhaltigem Fokus

Die Wirtschaft in unserer Region ist geprägt von vielen kleinen und mittelständischen Betrieben. Diese stellen die deutliche Mehrzahl der Arbeitsplätze in unserem Marktgebiet und sorgen für die Wertschöpfung, die unsere Region erfolgreich und zukunftsfähig macht. Rund 5.000 Betriebe sind Kunden bei der Volksbank eG.

Die Volksbank eG, selbst ein mittelständisches Unternehmen, hat früh die Bedeutung dieser Betriebe für die Region und die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsraums erkannt und sich darauf fokussiert. Hieraus entstand der Anspruch der Volksbank eG, erster Ansprechpartner für den Mittelstand in der Region zu sein, mit dem Ziel, die heimischen Betriebe bestmöglich zu unterstützen und zu fördern.

Zum 150. Jubiläum im Jahr 2017 hat die Volksbank eG ihren Markenauftritt neu, modern und kundenorientiert gestaltet. Die Markenwerte (Kapitel 1) prägen auch die Aktivitäten im Firmenkundenbereich. 

Unsere Botschaft lautet: Wir sind die Bank mit der höchsten Gestaltungskraft in der Region. Wir gehen gemeinsam mit Ihnen neue Wege und finden die passenden Lösungen.

v. l. n. r.: Micha Faller, Sandra Rinderle, Michael Liedtke

Wir für Sie

Die Volksbank eG hat in den letzten Jahren erheblich in den Ausbau ihres gewerblichen Geschäfts investiert. Dies war mit kontinuierlichen Wachstumraten deutlich oberhalb des Marktwachstums verbunden. Um den Herausforderungen in dieser sich schnell verändernden Welt zu begegnen und die steigenden Anforderungen unserer gewerblichen Kunden zu erfüllen, wird weiter in Personal und neue IT-Lösungen speziell für den Mittelstand investiert.

Da sich die gewerbliche Kundschaft der Volksbank eG vom Ein-Mann-Betrieb bis zum großen Industriebetrieb mit mehreren tausend Mitarbeiter erstreckt, wurde eine zielgruppenspezifische Aufstellung entwickelt, um jedem Kunden die optimale Beratung und Dienstleistung zukommen zu lassen.

Geschäftskunden, das sind kleinere bis mittlere Betriebe, werden von den Standorten Villingen, Donaueschingen und Singen betreut.

In der Firmenkundenabteilung haben die mittleren bis großen Betriebe ihre Ansprechpartner. Sie sind ebenfalls dezentral in Villingen, Donaueschingen, Singen und St. Georgen.

Große Industriebetriebe und Immobilienfinanzierer werden von der Unternehmenskundenabteilung mit Standorten in Villingen und Singen betreut.

Die Kundenberater aus diesen Segmenten werden durch spezialisierte Teams unterstützt. Für eine durchgängige Erreichbarkeit wurde der Firmenkundenservice neu geschaffen. Für Fragen rund um den Zahlungsverkehr und die Anbindung an Banking-Software und elektronische Zahlsysteme die Abteilung Zahlungsverkehrsberatung und Electronic Banking. Daneben gibt es weitere Funktionen wie Devisenhandel etc. 

In Summe arbeiten derzeit über fünfzig versierte und engagierte Mitarbeiter im Firmenkundenbereich der Volksbank eG.

01 _ Betreutes Kundenvolumen im gewerblichen bereich
Kredit- und Anlagevolumen in Mio. EUR

Fokussierung auf den Kunden – Ihre Meinung ist uns wichtig

Sie, unsere Kunden, stehen im Mittelpunkt unseres Handelns, denn unser Ziel sind langfristig zufriedene Kunden.

Workshop mit Kunden: Voice-of-the-customer

Im Frühjahr 2017 hatten wir Kunden der Volksbank eG in unsere Hauptstelle zu einer sogenannten Voice-of-the-customer (VOC) Veranstaltung eingeladen. Voice-of-the-customer heißt auf Deutsch „Stimme des Kunden“ und ist eine Methode zum besseren Verständnis der Kundenbedürfnisse und -wünsche. Ziel war es, mit den Kunden intensiver ins Gespräch zu kommen und konkret zu erfahren, was sie von der Volksbank eG erwarten und welche Verbesserungspotenziale aus ihrer Sicht vorhanden sind. 

Gezielte Fragestellungen und aufmerksames Zuhören führte zu den gewünschten Impulsen. Einige Anregungen wurden unmittelbar realisiert. Kurzfristige Verbesserungen für unsere Kunden waren die Folge. 

 

Kundenstimmen zur Veranstaltung  

  • „Es war toll, dass wir beteiligt wurden. Es hat Spaß gemacht.“ 
  • „Wir haben das Gefühl, dass wir wirklich ernst genommen werden.“ 
  • „Diese Veranstaltung ist eine Chance für uns und die Bank.“ 
  • „Direkte Mitgestaltung ist klasse. Danke, dass wir dabei sein durften.“ 
  • „Kundennähe wird durch so etwas wirklich gelebt.“

Erkenntnisse aus der Veranstaltung

Erweiterung des Leistungsspektrums 
Unsere Firmenkunden wünschen sich eine Erweiterung des Leistungsspektrums. Sie interessieren sich für strukturiertes Feedback aus den Auswertungen ihrer betriebswirtschaftlichen Unterlagen, die Optimierung von bestehenden Geschäftsprozessen und die Bereitstellung von Plattformen für Netzwerkarbeit zum Aufbau von Kontakten im B2B Bereich.

 

Gute Erreichbarkeit und schnelle Rückmeldung ist wichtig
Unsere Firmenkunden kommunizieren am liebsten via E-Mail und Telefon. Ihre Kundenberater sollen gut erreichbar sein und sich schnell bei ihnen melden. Moderne Kommunikationswege werden zunehmend beliebter, trotzdem wird weiterhin sehr viel Wert auf das persönliche Gespräch gelegt.

 

Mehrwert: Kundenveranstaltungen
Die Firmenkunden wünschen sich weiterhin Kundenveranstaltungen. Sie interessieren sich für Themen, die ihnen einen Blick über den „Tellerrand“ ermöglichen, um daraus Impulse für ihr eigenes Unternehmen ableiten zu können.

Viktoria Gress

Neu – Firmenkundenservice

Die Volksbank eG hat ihren Kunden zugehört und gehandelt: gute Erreichbarkeit und schneller Service sind ihnen wichtig. Deshalb wurde im November 2017 der Service für  Firmenkunden ausgebaut. Zusätzlich zu ihrem Berater erreichen unsere Kunden nun von 8 bis 18 Uhr zwölf fachlich qualifizierte Mitarbeiter via Telefon unter 07721 802-8 und E-Mail firmenkundenservice@voba-sbh.de für alle Fragen, die sie und ihr Unternehmen betreffen. 

Interview
mit Carsten Brüner, Leiter Firmenkundenservice (FKS)

Wie wird der FKS von den Kunden angenommen?
Der neue Service kommt sehr gut bei unseren Kunden an. Zwölf Mitarbeiter im Firmenkundenservice kümmern sich um die Anliegen unserer Kunden, wobei viele Themen sofort erledigt werden können. Zu Jahresbeginn lag der Monatsdurchschnitt bei über 2.000 Anrufen, die Tendenz ist steigend. 67 Prozent der Anrufenden konnte sofort vom FKS geholfen werden.

 

Welche Services fragen unsere Kunden nach?
Wir unterstützen die meisten Kunden im Bereich Online-Banking und Zahlungsverkehr, auch Nachforschungsaufträge, Kontoänderungen und Vollmachten werden häufig nachgefragt.
Und wir terminieren für unsere Geschäftskunden Gesprächstermine mit ihrem Berater. Die meisten Kundenanfragen können sofort von unseren Mitarbeitern beantwortet werden. Das bedeutet, dass der Kunde nicht weiterverbunden wird und auch nicht auf einen Rückruf warten muss: schnell und effizient. 

 

„Unsere Kunden freuen sich, dass ihnen
qualifiziert, schnell und unkompliziert geholfen wird und sind für diesen Service sehr dankbar.“


Carsten Brüner
Leiter Firmenkundenservice

v. l. n. r.: Helga Kirchmann, Carsten Brüner, Kathleen Schlenker

Zwei Kunden der Volksbank eG stellen ihr Unternehmen und sich vor. Beide wirtschaften nachhaltig, arbeiten werteorientiert, sind regional verwurzelt und sozial engagiert. Diese Grundüberzeugungen eint sie mit der Volksbank eG und die Volksbank eG begleitet sie auf ihrem Weg gerne.  

v. l. n. r.: Nicolas Mayer  (Kundenberater der Volksbank eG),  Bernhard Wolf  (Geschäftsführer Bad Dürrheimer),  Ralf Schmitt  (Vorstand der Volksbank eG),  Ulrich Lössl  (Geschäftsführer Bad Dürrheimer)

Bad Dürrheimer – Gesund, natürlich, rein, bio und regional

Unser Kunde
Im Jahr 1956 wurde in Bad Dürrheim, einem heilklimatischen Kurort unweit der Donauquelle und des Neckarursprungs, die erste Quelle mit bestem Mineralwasser gefunden. Dort auf der Baar mitten in der Natur hat das natürliche Bad Dürrheimer Bio-Mineralwasser seinen Ursprung. Zwei Jahre später, im Jahr 1958, gründeten zwei Freiburger Geschäftspartner die „Dürrheimer Johannisquelle Vogt KG“, die sich zum späteren Bad Dürrheimer Mineralbrunnen entwickelte. Heute arbeiten rund 140 Mitarbeiter für das Unternehmen.

 

Sein Kundenberater
Seit 2012 ist Nicolas Mayer bei der Volksbank eG stellvertretender Leiter für den Unternehmens- und Firmenkundenbereich. Der diplomierte Bankbetriebswirt betreut seit 2003 die Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH & Co. KG Heilbrunnen (Bad Dürrheimer). Sein Antrieb ist es, kreative und innovative Finanzierungslösungen für seine Kunden zu gestalten. Mit seiner Arbeit möchte er die Region, in der er lebt, voranbringen.


Begleitung durch die Volksbank eG
Die Volksbank eG finanzierte die neue Glasflaschen-Abfüllanlage. Das Besondere daran ist, dass viele verschiedene Gebindearten ohne große Umrüstungen damit befüllt werden können. Die Leistung beläuft sich auf 38.000 Flaschen pro Stunde und auch die Auswirkungen auf die Energieeinsparung bei der Flaschenreinigung mit -25 Prozent und der Einsparung des Wasserverbrauchs (Brauchwasser) von -18 Prozent sind enorm. Ein Blockheizkraftwerk, welches das Warmwasser für die Flaschenwaschmaschine produziert, wurde ebenfalls integriert. Die Gesamtinvestition für die Glasanlage betrug 7,2 Mio. Euro.

Expertise Mineralwasser: Wassersommelier

Was zeichnet einen Wassersommelier aus? Er hat profunde Kenntnisse über die mineralogischen und sensorischen Besonderheiten unterschiedlichster Mineral- und Heilwässer und vermittelt Qualitätsbewusstsein, Wissen über die Markenvielfalt und die Wertigkeit deutscher und internationaler Brunnenprodukte. Tessa Kiefer, die Mineralwassersommelière von Bad Dürrheimer, arbeitet als Gebietsverkaufsleiterin mit Getränke-Großhändlern und Gastronomie zusammen und bietet eine optimale Beratung rund um das Mineralwasser. 

 

 

Was hat das Nachhaltigkeits-Engagement mit der Bio-Zertifizierung des Unternehmens zu tun?

Höchste Reinheit und beste Qualität – von der Quelle bis zum Kunden – das war und ist für Bad Dürrheimer immer oberste Prämisse. So erhielt das Unternehmen im Jahr 2017 die höchste Auszeichnung für Reinheit: das „Bio-Mineralwasser Siegel“ der Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e. V.  

Engagement für die Heimat

Umwelt- und Naturschutz sind die Grundlage für gute Wasser- und Lebensqualität. Bad Dürrheimer setzt sich auf unterschiedlichste Weise für die Region ein. 

  • Bad Dürrheimer-Initiative: Arbeitskreis zum Schutz des Naturschutzgebietes Schwenninger Moos. 2011 entstand dadurch das Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar.
  • Langjähriges Engagement: Naturschutzstiftung des Schwarzwaldvereins.
  • Mitglied und Förderer der solidarischen Landwirtschaft e. V. Baarfood in Villingen-Schwenningen. (www.baarfood.de)
  • Offizieller Förderer von Slow Food Deutschland. (www.slowfood.de)
Interview mit Geschäftsführer Ulrich Lössl

Was treibt Sie an?
Die „kleine latente“ Unzufriedenheit oder anders ausgedrückt, meine feste Überzeugung, dass es immer noch ein Stückchen besser geht. Dazu kommt meine große Freude an der Entwicklung und Umsetzung von Visionen und Strategien für erfolgreiche Unternehmungen. Die Vision von Bad Dürrheimer ist es, ein Leuchtturm für nachhaltiges Wirtschaften zu werden und dabei auch unsere Kunden mit auf die „Reise in eine lebenswerte Zukunft“ zu nehmen. Wasser ist eben viel mehr als ein Durstlöscher. Bad Dürrheimer Mineralwasser ist Quelle für eine gesunde Zukunft.

Was sind Ihre drei wichtigsten Werte?
Positives, nach vorne gerichtetes Denken, Konsequenz und Verlässlichkeit.

Wie erholen Sie sich von Stress?
Mit Bewegung in der Natur, Entspannung und Kochen – übrigens auch, wenn ich mich gar nicht erholen brauche, sozusagen präventiv.

 

„Es ist uns sehr wichtig, langfristig verantwortungsvoll zu wirtschaften und damit einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.“

 

Ulrich Lössl
Geschäftsführer Bad Dürrheimer

 

 

Interview mit Geschäftsführer Bernhard Wolf

Wie erleben Sie die Volksbank eG in Bezug auf Qualität und #leistung?
Qualität bedeutet für uns, dem Kunden ein Mineralwasser aus besonders reinen Quellen nach strengen Bio-Mineralwasserkriterien anzubieten. Wir erleben die Volksbank eG mit einem ähnlichen Ansatz, der sich nicht darauf beschränkt, turnusgemäß die Bilanz anzufordern und Kundengespräche zu führen. Vertrauen und Qualität in der Kundenbetreuung sind für uns wesentliche Voraussetzungen, um die Bindung zu unserer Hausbank zu stärken. Sie bilden die Basis für Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit und werden durch Maßnahmen wie zum Beispiel „Voice-of-the-customer“-Veranstaltungen, wo mit Firmenkunden die Anforderungen für Geschäftsbeziehungen in der Zukunft eruiert werden, unterstützt. 

 

Apropos #heimat: Die Volksbank eG fördert die Zukunftsfähigkeit der Region – wie machen Sie die Region zukunftsfähig?
Bad Dürrheimer stützt sich auf die Markenwerte bodenständig, zupackend, heimisch, genussvoll und gesund. Unser Ziel ist es, durch die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Mineralwasserquellen auch unseren Folgegenerationen hochwertiges und reines Mineralwasser bereitzustellen. Diese Sicherung der Ressourcen ist der Gradmesser für die Bewertung unserer Aktivitäten. Die Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau, die die Region in ihrem Namen trägt, wirkt nachhaltig und werteorientiert für die Region. Wir haben eine Schnittmenge mit unseren Markenwerten entdeckt und in den vergangenen Jahren haben wir die Bank als bodenständigen und zupackenden heimischen Partner erlebt, der uns mit schnellen, kurzen Entscheidungswegen partnerschaftlich und auf Augenhöhe auf unserem Weg begleitet hat.

v. l. n. r.: Ralf Schmitt (Vorstand der Volksbank eG), Gerd Martin (Kundenberater der Volksbank eG), Helga Ewald, Hubert Ewald (Seniorchef Palmhof), Philipp Ewald (Juniorchef Palmhof), Julia Ewald mit Tochter Felicitas

Palmhof – Tradition trifft auf Moderne

 
Unser Kunde
Der Palmhof ist ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb in Bräunlingen. Hubert Ewald und sein Sohn Philipp kümmern sich um die Viehzucht und die Biogasanlage – und das auf rund 180 Hektar Fläche. Diese Größe entspricht in etwa 200 Fußballfeldern. 


Sein Kundenberater 
Seit 2009 betreut Gerd Martin als Firmenkundenberater landwirtschaftliche Unternehmen auf der Baar. Als ausgebildeter Landwirt, Techniker für diesen Bereich und ehemaliger landwirtschaftlicher Betriebsleiter ist er prädestiniert für diese Aufgabe. Der studierte Betriebswirt hat großen Spaß daran, den Bereich Finanzierung mit seinem „alten“ Beruf zu verbinden.

 

Begleitung durch die Volksbank eG
Die Volksbank eG begleitet seit vielen Jahren die Investitionen in den Aufbau und die laufende Erweiterung der Biogasanlagen des Palmhofs.

 

 

Was ist eine Biogasanlage und wie funktioniert sie?

Eine Biogasanlage dient der Erzeugung von Biogas durch Vergärung von Biomasse. In landwirtschaftlichen Biogasanlagen werden meist tierische Exkremente (Gülle, Festmist) und Energiepflanzen als Substrat eingesetzt. Bei den meisten Biogasanlagen wird das entstandene Gas vor Ort in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Andere Biogasanlagen bereiten das gewonnene Gas zu Biomethan auf und speisen es in das Erdgasnetz ein.

Was den Palmhof erfolgreich macht

Kommunikation in der Familie 
„Bei gemeinsamen Mahlzeiten wichtige Dinge zu besprechen, das stärkt den Familienzusammenhalt und ist mir wichtig – meine Familie ist mein Anker,“ erläutert der Seniorchef Hubert Ewald. 

 

Stärken nutzen 
Hubert Ewald, Landwirtschaftsmeister, kümmert sich mit Hingabe um die artgerechte Haltung der 150 Kühe. Das „Tierwohl“ steht dabei immer an erster Stelle. Die Kühe können fressen und liegen wann sie wollen und drei Melkroboter melken die Tiere – vollautomatisch und geräuschlos – wann immer sie bereit sind.  

Philipp Ewald, ebenfalls Landwirtschaftsmeister, ist für die Biogasanlage zuständig. Bei dieser Aufgabe sind Technikverständnis, Lust auf Weiterbildung und Experimentierfreude wichtig. Vom Fachverband wird Philipp Ewald inzwischen als Experte für Fachvorträge zum Thema „Biogasanlage“ angefragt. 

Helga Ewald und die Schwiegertochter Julia Ewald überblicken die Einnahmen und Ausgaben des landwirtschaftlichen Unternehmens. Sie erledigen die gesamte Büroarbeit.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Volksbank eG stimmt. „Unser Firmenkundenberater Gerd Martin passt sehr gut zu uns, denn er versteht die landwirtschaftlichen Herausforderungen und interessiert sich wirklich für unseren Familienbetrieb. Wir profitieren voneinander; das sind für mich Qualitätskriterien, die sich in #persönlichkeit #partnerschaft #leistung ausdrücken.“  

– Philipp Ewald

„Die Tradition trifft auf moderne Verfahren und alle ziehen an einem Strang.“
Hubert Ewald
Seniorchef Palmhof
Interview mit Philipp Ewald

Was ist das Besondere an der Biogasanlage des Palmhofs? 
Die Strom- und Wärmeproduktion wird bedarfsgerecht erzeugt und geregelt. Das bedeutet Überproduktionen werden in eigenen Energiespeichern zwischengespeichert und erst bei Bedarf in die Netze eingespeist.

 

Was ist für die bedarfsgerechte Stromerzeugung maßgeblich?
Der Wetterbericht für die nächsten Tage: Scheint die Sonne? Windet es? Wie ist die Temperatur? Zudem prüft der Palmhof, ob Störungen in großen Kraftwerken vorliegen und wieviel Strombedarf anfällt. So wird beispielsweise an einem Werktag mehr Strom benötigt, als an einem Sonntag. Zudem schätzt das Unternehmen den Heizbedarf der Konsumenten ab.

 

Wie wird die Wärme der Biogasanlage genutzt?
Die Wärme des Palmhofs wird an die „Biowärme Bräunlingen“ verkauft. Die meisten Firmen im Gewerbegebiet Stetten und Niederwiesen sind an dieses Fernwärmenetz angeschlossen. 

 

Familie Ewald steht exemplarisch dafür, wie die nachhaltige Fortführung eines Familienbetriebs gelingen kann. Durch innovative Fortentwicklung des Geschäftsmodells hat sich der Betrieb von einer reinen Landwirtschaft zu einem gemischten Betrieb der Land- und Energiewirtschaft weiterentwickelt. Somit konnte einerseits die traditionelle Unternehmensidentität gewahrt werden und parallel durch die Hinzunahme eines neuen Geschäftsfeldes die Zukunftsfähigkeit des Betriebs gesichert werden.

Digitalisierung im Firmenkundengeschäft 

Durch die zunehmende Digitalisierung im Finanzsektor ergeben sich Herausforderungen und Chancen. Die Volksbank eG gestaltet den digitalen Wandel durch innovative Dienstleistungen und Produkte mit. Eine exemplarische Auswahl der in letzter Zeit realisierten Projekte:

 

agree21 DokSharing 
Diese Plattform ist in die Homepage der Volksbank eG eingebunden und ermöglicht den sicheren Austausch von großen Dateien zwischen Kunde und Bank (Up- und Download). Das Problem von Größenbeschränkungen bei Dateianhängen entfällt.

 

Digitalisierte Einreichung und teilautomatisierte Verarbeitung von betriebswirtschaftlichen Unterlagen
Das Rechenzentrum der Volksbank eG hat in Zusammenarbeit mit dem meistgenutzten IT-/Software-Anbieter für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, der DATEV, eine Schnittstelle definiert, mittels derer betriebswirtschaftliche Auswertungen und Bilanzen unserer Kunden gesichert und direkt in die Analysesysteme der Bank übertragen werden können. Damit entfällt für unsere Kunden das papierhafte Handling, der Versand der Unterlagen und gegebenenfalls die Terminüberwachung.

 

Firmenkredit für Selbstständige 
Seit Anfang des Jahres können unsere Firmenkunden Firmenkredite komplett online über die Homepage der Bank (www.voba-sbh.de) abschließen. Bis zu einer Größenordnung von derzeit 60.000 Euro erfolgt eine zeitnahe maschinelle Kreditentscheidung durch unseren Verbundpartner VR-LEASING AG, so dass die benötigten Finanzierungsmittel unkompliziert und schnell bereit gestellt werden können.

 

Erklärfilme
Unabhängig von den Öffnungszeiten und der Erreichbarkeit des Firmenkundenberaters besteht für unsere Kunden die Möglichkeit, durch sogenannte Erklärfilme die gewünschten Informationen direkt im Internet zu erhalten, zum Beispiel über unsere neu geschaffene Abteilung Firmenkundenservice. Auch andere Themen wie Web-Beratung oder Bezahlung mit NFC werden erläutert. Über die digitalen Zugangswege sind wir rund um die Uhr für sie da.

 

 

Weitere Informationen zum Firmenkundenservice sowie ein Erklärvideo finden Sie hier:
www.voba-sbh.de/firmenkunden

 

 

Firmenkunden auf www.voba-sbh.de
Auf der Homepage gibt es für unsere Firmenkunden einen extra Bereich. So informieren wir in der Rubrik „Finanzierung“ zu Finanzierungsmöglichkeiten wie Betriebsmittelkredite, Avalkredite oder gewerbliche Immobilienkredite. Weitere Rubriken sind beispielsweise „Zahlungsverkehr“, „Geldanlage“, „Vorsorge & Versicherung“, „Gründung & Nachfolge“ und einige mehr.

In der Rubrik „Agrar“ stehen weitergehende Informationen speziell für Landwirte zur Verfügung: Informationen über Finanzprodukte, aktuelle Nachrichten rund um das Thema Landwirtschaft, Schlusskurse der Warenterminbörse, Luft- und Bodendaten für die Region, Risikoabsicherung etc. 

„Das Geheimnis Veränderung zu bewältigen liegt in der täglichen Kunst, Fortschritt mit klarem Denken zu gestalten.“
Joachim Nusch
Deutscher Business-Philosoph
Interview mit Bernhard Simon
Bereichsleiter Unternehmenskunden/ Firmenkunden und General- bevollmächtigter der Volksbank eG

Sie verantworten seit vielen Jahren den Firmenkundenbereich. In den letzten Jahren hat sich dieser Bereich sehr erfolgreich entwickelt. Was sind hierfür die Erfolgsfaktoren?
Die Volksbank eG hat vor einigen Jahren entschieden, sich noch stärker auf das Firmenkundengeschäft zu fokussieren. Zielsetzung war ein langfristiges und stetiges Wachstum in diesem Segment. Hierfür wurde in die erforderlichen Strukturen erheblich investiert.
Die verlässliche und nachhaltige Zusammenarbeit mit unseren Firmenkunden hat zu unserer heutigen (überdurchschnittlichen) Marktstellung geführt. Die Zufriedenheit unserer Kunden zeigt sich auch an einer hohen Weiterempfehlungsquote.
Der maßgebliche Erfolgsfaktor sind jedoch für mich unsere Mitarbeiter. Eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Beratern, eigenverantwortliches und freies Arbeiten, ein guter Team-Spirit, sowie ein hohes Maß an Identifikation mit den Zielen unserer Bank, kennzeichnen unsere Unternehmenskultur.

Welche Weichen stellt die Volksbank, um auch zukünftig im Wettbewerb bestehen zu können?
Grundsätzlich wollen wir unsere Wachstumsstrategie in den gewerblichen Segmenten Geschäftskunden, Firmenkunden und Unternehmenskunden fortsetzen. Hierfür investieren wir aktuell unter anderem sehr stark in den Ausbau unserer IT-gestützten Beratung. Mit unserer neuen Software unterstützt durch moderne Hardware (Tablets) können wir noch effizienter und kundenorientierter beraten.  
Schnelligkeit sowie schlanke und effiziente Prozesse sind in der Zukunft noch entscheidender, um im Wettbewerb bestehen zu können. Aus diesem Grund stellen wir derzeit auch unsere internen Bearbeitungsprozesse mit zeitgemäßen Prozessmanagementmethoden auf den Prüfstand. Angestrebt wird dabei, dass die Prozesse nicht nur schneller sondern, wo möglich, auch einfacher werden.
Mit motivierten Mitarbeitern, innovativen Beratungsleistungen und ausgeprägter Agilität scheuen wir nicht den Wettbewerb, wir haben Lust auf Zukunft.

Interview mit Thomas Albiez
Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Welche Herausforderungen hat die regionale Wirtschaft?
Der Fachkräftemangel ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen. Bei einer Arbeitslosenquote von etwa drei Prozent in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bremsen unbesetzte Stellen die Entwicklung von Unternehmen spürbar. Eine weitere Herausforderung, aber auch ein Wachstumstreiber, ist die Digitalisierung. Sie bietet branchenübergreifend Chancen durch neue Geschäftsmodelle – setzt aber gleichzeitig voraus, dass Unternehmen investieren und ihre Mitarbeiter weiterbilden.

Macht sich die unsichere geopolitische Situation bei den regionalen Unternehmen bemerkbar? Und leidet darunter die Investitionsbereitschaft der Unternehmen?
Die Unternehmen verzeichnen eine anhaltend positive Auftragslage und bauen seit Jahren kontinuierlich neue Arbeitsplätze auf. Dementsprechend hoch ist derzeit ihre Investitionsbereitschaft. Aber gerade die vielen exportorientierten Unternehmen sehen im Brexit oder in den protektionistischen Tendenzen im Welthandel auch Gefahren, die bei Investitionsentscheidungen immer eine Rolle spielen.

Vom Mittelstand zu Mittelstand. Welche Rolle spielen mittelständische Banken (Volks- und Raiffeisenbanken) bei der Finanzierung des Mittelstands?
Mit einem Anteil von ca. 80 Prozent sind die mittelständischen Banken in Baden-Württem-
berg die Hauptfinanzierer der kleinen und mittleren Unternehmen. Ihr ausgeprägter Bezug zur regionalen Wirtschaft ist ein Garant für unternehmerische Investitionen in die Zukunft. Die aktuelle Regulierung – wie beispielsweise neue Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften durch Basel III – verlangen den mittelständischen Banken erhebliche Anstrengungen ab und machen die mittelständische Unternehmensfinanzierung nicht gerade einfacher.

Wie wird sich – Ihres Erachtens – das Konjunkturklima in der Region 2018 entwickeln?

Die Stimmung war zuletzt gut bei unseren Betrieben und lag sogar über dem Landesdurchschnitt. Die Unternehmen in der Region gehen von einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung auch im Jahr 2018 aus. Die weltweiten Krisenherde, der Brexit sowie Unsicherheiten im weltweiten Freihandel sind allerdings Risiken, deren Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft nur schwer abschätzbar sind.